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 Wohnungsbau

 

Unsere Schritte gegen den Wohnungsmangel:

Zuerst muss deutlich gesagt werden, dass die Wohnungssituation in Oldenburg von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird:

Da ist zunächst einmal ein deutlicher Zuzug nach Oldenburg; in den letzten Jahren ein relativ konstanter Zuwachs von 1000 neuen Einwohner in der Stadt wurde im Jahr 2015 dann nochmals übertroffen: 3000 neue Einwohner haben die Stadt weiter anwachsen lassen.
Banken, Behörden und Versicherungen bauen ihre Standorte weiter aus und bebauen dabei im großen Stil Gelände, das auch als Bauland dienen könnte.
Dabei wird die derzeitige  Stadtentwicklung im Wesentlichen großen Investoren gerecht, die vornehmlich wirtschaftlich besonders lukrative Klientel bedienen.
Solche Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen:
Mehr und mehr große Neubauten und verdichten die Stadt (und im Übrigen auch die Luft); der Verkehr nimmt zu.
Der gewinnmaximierte Wohnungsbau lässt die Preise sprießen und Wohnraum für viele zum unerschwinglichen Luxus werden: Rentner, Studenten, Hartz IV-Empfänger, aber auch Normalverdiener.

 

 

Was werden wir unternehmen:

  • 1. Das verschobene Gleichgewicht zwischen investorengetriebenem und sozialen Wohnungsbau deutlich zugunsten des sozialen Wohnungsbaus verschieben.
  • 2. Einführung des Mietspiegels zur rechtzeitigen Aufdeckung von Fehlentwicklungen
  • 3. Kostenreduzierte Verwaltung kommunal verwalteter Wohnungsstiftungen zur Vermeidung des finanziellen Ausblutens
  • 4. Deutliche Auflagen für Investoren zur Begrenzung der Mietpreise
  • 5. Inanspruchnahme überregionaler Förderungen mit der Schwerpunktorientierung sozialer Wohnungsbau
  • 6. Verlässlichkeit in den Baugenehmigungsverfahren
    Senkung der Baunebenkosten durch reduzierte Straßenausbaubeiträge