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Schulen

Die Entwicklung der Oldenburger Schulen ist durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, die bei der weiteren Schulentwicklung beachtet werden müssen:

  • Entwicklung der Schülerzahlen
  • Integration von Kinder aus Flüchtlingsfamilien
  • Entwicklung der Stadtteile (z.B. Fliegerhorst, Donnerschwee, Hafen)

Dabei ist eine Konzentration auf wenige Standorte nicht das Ziel der WFO, sondern vielmehr die Förderung einer schulischen Vielfalt, die sich außerdem örtlich an der Stadtteilentwicklung anlehnt. Dies gilt in einem besonderen Maße für die Grundschulen; bei denen kurze Schulwege dafür sorgen, dass die Kinder frühzeitig selbständig und sicher zur Schule und zurück gelangen, sondern damit auch der Verkehr der „Elterntaxis“ deutlich reduziert wird.

Für die WFO ist es dabei von besonderer Bedeutung, dass die Eltern bei der Auswahl der jeweiligen Schulform eine Auswahlmöglichkeit zwischen Halb- und Ganztagsschule behalten.

Bei der Entwicklung der weiterführenden Schulen sieht die WFO einen deutlichen Bedarf an einer weiteren integrierten Gesamtschule. Dabei stellt sich durchaus die Frage nach der inhaltlichen Ausrichtung einer solchen Schule. Wir als WFO sehen dabei den Bedarf an einer naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung. Dies gilt insbesondere auch durch die Nähe zur Oldenburger Universität.

Die durch Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen entstandenen Oberschulen haben sich aus Sicht der WFO nicht bewährt. Probleme der alten Hauptschulen haben sich mitunter auf die Realschulzweige übertragen und die Verwaltungssituationen haben von möglichen Synergieffekten nicht wirklich profitiert. Aus diesem Grunde strebt die WFO auf Dauer eine zumindest teilweise Rückabwicklung dergestalt an, dass die Bereiche schulisch wieder deutlicher getrennt werden.